Fledermaus-Seminar am Großen Heiligen Meer

Fledermäuse kommen weltweit vor, in Deutschland sind 25 Arten heimisch. Die größte Bedrohung der Fledermäuse ist der Mensch. Nahrungsquellen und natürliche Lebensräume werden dadurch immer geringer. Deshalb stehen Fledermäuse seit 1991 bereits in Deutschland und vielen anderen Ländern Europas unter Schutz.

Insbesondere bei Sanierungen/Abrissen von alten Gebäuden oder Rodungen von Flächen können Fledermäuse bedroht sein. Während einer Artenschutzprüfung wird das geplante Vorhaben hinsichtlich artenschutzrechtlichen Zugriffsverboten nach Bundesnaturschutzgesetz geprüft. Dabei wird ermittelt, welches Artenspektrum im Bereich des geplanten Vorhabens vorkommen kann. Die Ermittlung von vorkommenden Fledermausarten kann dabei mittels Analyse aufgenommener Rufe erfolgen. Die aufgenommenen Rufe werden mit einer entsprechenden Software ausgewertet.

Ende Februar gab es zum Thema „Bioakustische Bestimmung von Fledermäusen“ ein Wochenend-Seminar im Bildungs- und Forschungszentrum Heiliges Meer. Neben den zahlreichen theoretischen Aspekten wurde auch die praktische Analysearbeit gemeinsam angegangen. An bereitgestellten Fledermausrufen konnte das Erlernte direkt angewendet und getestet werden.

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